Der Antivivisektionsverein Bern wurde 1899 gegründet.
Die Hauptversammlung vom 28. März 1963 beschloss, den Verein künftig
unter dem Namen pro animali zu führen.
Die Namensänderung lag darin begründet, dass sich das Engagement nicht nur
mehr gegen die Tierversuche, sondern ganzheitlich dem gesamten Tierschutz
widmen sollte, was de facto bereits seit einigen Jahren der Fall war.
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Die Gründung im vorletzten Jahrhundert war eine Folge der Masslosigkeit der grausamen Tierversuche.
Die Medizin war gegenüber den anderen Wissenschaften noch weitgehend unerforscht, da das puritanische
Mittelalter jegliche Entwicklung und Forschung beinahe verunmöglichte. Die Obduktionen an Menschen,
selbst zu Lernzwecken, wurden von der Kirche über Jahrhunderte verhindert. Noch geprägt von diesem Dogma
versuchte man nun, hemmungslos an lebendigen Tieren dieses Manko aufzuholen. An den Universitäten wurden
Hunde, Katzen und vorwiegend Affen von den Gelehrten für die künftige Generation der Mediziner zu Lehr- und
Lernzwecken sinnlos verstümmelt, vergiftet und hingemetzelt. Weltweit erhoben sich Proteste, die leider bis
heute ihr Ziel noch nicht erreicht haben: eine tierversuchsfreie Forschung.
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Mit dem „Vivisektions-Gegner“ wurde damals eine anspruchsvolle Publikation ins Leben gerufen. Namhafte
Geisteswissenschaftler, aber auch viele Ärzte, wehrten sich gegen den sinnlosen Auswuchs der Tierversuche.
Das Magazin erschien viermal jährlich und der Verein war gesamtschweizerisch unter der Leitung der regionalen
Sektionen aktiv.
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