Die Pelzmode tötet Tiere
Dass man sich in Urzeiten die Felle der erlegten Tiere zunutze machte, leuchtet ein.
Später wurden ausgesucht schöne und seltene Exemplare von Kaisern, Königen, Fürsten
und geistlichen Würdenträger als Statussymbol der Macht und des Reichtums getragen.
Eigentlich hat sich dabei nicht viel geändert. Päpste laufen immer noch in Hermelin durch
die Gegend und die Schönen und Reichen stolzieren mit ihrer Felltracht durch die Nobelorte.
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So wurde der Pelz für die Normalbürger zum begehrten Objekt der Begierde. Der
Wohlstand wuchs und die Hatz auf die Tiere ging ungehemmt los. Tierarten wurden
beinahe ausgerottet, wahre Massaker fanden für die Modeindustrie statt.
Über 50 Millionen Wildtiere werden jährlich zu Pelzmänteln oder Pelz-Accessoires verarbeitet. Und immer häufiger
steckt der Pelz im Detail: an Pelzkragen, Abschlüssen an Ärmeln, Kapuzen, Mützen, als Dekorationen an Handschuhen
und Stiefeln und als Jackenfutter.
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Erst wenn nach den Mänteln und Jacken auch die Accessoires aus den Geschäften und von der Strasse verschwinden,
wird das Morden wegen einem Stück Mode ein Ende nehmen. Wer Pelze kauft, tötet Tiere.
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