Tierversuche sind ein Relikt aus dem Mittelalter
Da ein religiöses Verbot das Aufschneiden von menschlichen Körpern untersagte, wurden Tiere,
vorwiegend Hunde, später Katzen, Ratten, Mäuse und immer wieder Affen (Primaten) verwendet.
Noch heute wird an den Universitäten das Sezieren an Tieren geübt.
Medikamente und Tierversuche
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Die Wissenschaft und damit die Forschung, lassen sich nicht wegen einigen hunderttausend toter Tiere jährlich bremsen. Der Druck
der Pharmakonzerne, aber auch der Ehrgeiz der Forscher, steht alternativen Experimenten im Wege. Die Behörden verlangen nach wie vor bei der
Zulassung neuer Medikamente bestimmte Tierversuche. Alleine im EU-Raum werden in diesem Jahr rund 54 Millionen Versuchstiere „verbraucht“.
(Einen ausführlichen Artikel darüber finden sie in der Herbstausgabe 09 von pro animali unter der Rubrik Publikationen.)
Tierversuche für Chemikalien
Mehr als 70’000 Tiere sterben jährlich in behördlich bewilligten Versuchen in Schweizer Labors. Gut die Hälfte der Versuchstiere wird dafür verwendet,
eine allfällige Schädlichkeit chemischer Stoffe zu überprüfen, die in der Industrie, der Landwirtschaft, der Kosmetikindustrie oder in den Haushalten
verwendet werden. Dabei wird der sogenannte Endpunkt angesteuert, was so viel heisst: Das Tier wird am Ende der Versuchsreihe tot sein.
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