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Ozeane sind keine Selbstbedienungsläden
Die neusten Zahlen des Weltfischerei-Reports zeigen: Mehr als drei Viertel
der weltweiten Fischbestände sind überfischt oder von der Überfischung bedroht.
Die Welternährungsorganisation FAO meldet alarmierende Zustände: Bereits
80 Prozent der weltweiten Fischbestände sind bis an ihre Grenzen ausgebeutet.
Der Druck auf die kommerziell genutzten Fischbestände wird immer grösser, die
Lebensmittelindustrie braucht Ware. Dabei sind die Weltmeere das grösste
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Nahrungsreservat des gesamten Globus. Wir fressen quasi unsere Vorratskammer leer. Alleine in der Schweiz ist der Fischkonsum in den letzten
20 Jahren um über 20 Prozent gestiegen. Und dies nicht mit einheimischen Produkten sondern der Trend geht hin zu den Meeresprodukten.
Achtung beim Zuchtfisch
In den meisten Fischzuchten werden die Tiere nicht artgerecht gehalten und meistens mit Fischmehl gefüttert. Dies sind Restbestände aus
der industrialisierten Meerfischerei; also „Abfall“, der wiederum als Futter für die Meeresfauna gebraucht würde. Wenn man Meeresfrüchte
und Fisch aus der Zucht kauft, sollte man auf ein anerkanntes Bio-Label achten oder etwas Mass halten und auf heimische Fische setzen.
Informationsquellen:
www.oceancare.org
www.fair-fish.ch
www.greenpeace.ch
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